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ist der meist verbreitetste Gebäudeschädling, der überwiegend trockenes Nadelholz befällt.
Der Käfer besitzt nur eine sehr kurze Lebensspanne (ca. 4 Wochen) und nimmt in dieser Zeit keine Nahrung auf. Das Hausbockmännchen gibt Sexuallockstoffe ab, wodurch das Weibchen angelockt wird. Etwa 2 bis 3 Tage nach der Begattung beginnt das Weibchen mit der Eiablage. Die Eier werden mit Hilfe einer flexiblen Legeröhre in Risse oder Spalten geimpft. Im Verlauf der Eiablage werden ca. 6–8 Gelege mit ca. 50 Eiern angelegt. Aus dem in Holzspalten und Rissen abgelegten Ei schlüpft die Larve und frisst sich durch das Holz. Kurz nach der Eiablage bzw. Begattung versterben männliche wie weibliche Hausbockkäfer. Beschreibung: Die Weibchen sind etwa 10 - 25 mm lang, die Legeröhre kann bis zu 20 mm ausgefahren werden. Die Männchen werden 8 - 16 mm lang.
Der Halsschild ist gewölbt, weißlich behaart. Auf dem Halsschild befinden sich zwei glänzende schwarze Höcker. Das Insekt ist normalerweise dunkelbraun bis schwarz gefärbt. Die Fühler sind dünn und fadenförmig.
Generationsdauer: 3 - 15 Jahre, je nach Lebensbedingungen.
Die Länge der Entwicklungszeit der Larve ist stark von verschiedenen Faktoren (beispielsweise Eiweißgehalt, Feuchte, Temperatur, Art des Holzes) abhängig.
Flugzeit: Mai bis August.
Schadbild: Die Larven durchziehen das gesamte Splintholz mit ihren Fraßgängen. Die Wandungen der ovalen Fraßgänge weisen wellenförmige Nagespuren auf.
Die Fraßgänge sind mit Nagsel und Kotballen vollgestopft. Ovales Flugloch, etwa 4 x 7 mm groß.
Der Käfer ist ein flügfähiges Insekt. Aus dem abgelegten Ei (z.B in Trockenrisse oder Spalten) schlüft die Larve. Diese befällt überwiegend den Splintholz bzw. Weichholzbereich von trockenen verbauten Hölzern. Bevorzugt wird eine Holzfeuchte von mehr als 10% (kühle Orte, wie Keller oder Dachböden aber auch Brennholz). Aus der Larve > Verpuppung, schlüpft der geschlechtsreife Käfer. Beschreibung:
Die Käfer sind 3—5 mm groß, mittel-braun. Die Flügeldecken weisen feine Punktreihen auf.
Der Kopf ist kapuzenartig überdeckt. Entwicklungszeit: der Larve dauert ca. 2—4 Jahre,
Flugzeit: Mai bis Juli.
Schadbild: Die Fraßgänge sind kreisrund (Durchmesser etwa 2 mm) und mit Bohrmehl und Kot vollgestopft, kreisrundes Ausflugloch etwa 1.0 - 2.0 mm Durchmesser. Häufig ist ein Austausch des befallenen Holzes einer Behandlung vorzuziehen. Die Oberfläche eines befallenen Holzes besteht oftmals nur noch aus einer papierdünnen Schicht. Der Nagekäfer befällt auch sehr altes Holz!
Die Holzwespen erreichen oft erstaunliche Größen und haben einen auffallend langen Hinterleib. Die Weibchen legen ihre Eier mittels ihres stachelförmigen Ovipositors in die Rinde von Bäumen. Die Larvalentwicklung dauert 2 bis 4 Jahre, kann sie aber unter schlechten Bedingungen nochmals um 4 Jahre verlängern.
Im Holz fressen die Larven Gänge aus, bis sie sich verpuppen. Die Larven fressen jedoch kein Holz, sondern ernähren sich von xylobionten Pilzen, die das Sircidenweibchen in Form von Oidien während der Eiablage mit übertragen hat